Eine Hundeliebe – Meine Gedanken zum Fest der Liebe

Eine Hundeliebe – Meine Gedanken zum Fest der Liebe
Eine Hundeliebe – Meine Gedanken zum Fest der Liebe

In Namen der Liebe?

Erinnerst du dich, wie es war? Früher, als Kind? Weißt du noch, wie du dich gefühlt hast, als du bestraft wurdest – egal ob physisch oder psychisch? Wie ging es dir – damals? Wie groß war doch der Schmerz. Wie groß die Angst. Wie klein hast du dich gefühlt. Wie erniedrigt. Wie fassungslos warst du, dass dir das gerade jetzt passiert. Wie hilflos warst du, als es passierte. Und doch geschah es – im Namen der Liebe. Meinst du, Tieren geht es anders, wenn wir sie schlecht behandeln?

Erinnerst du dich? Ich erinnere mich gut. Und ich erinnere mich an beide Seiten – einmal an die als Kind meiner Eltern und einmal an die als Mutter von kleinen Kindern. Und ja, ich würde mir wünschen, es würde ein besseres Licht auf mich werfen. Ich hatte Unrecht – ich tat meinen Kindern unrecht. Das ist nicht schön.

Eine Hundeliebe – Meine Gedanken zum Fest der Liebe

Ist das Liebe?

Ist sie das? Die Liebe? Schmerzhaft? Und geben wir sie so weiter? An unsere Kinder? An unsere Tiere? Ist es das, was wir Tierliebe nennen? Macht über ein Wesen, das uns braucht? Nicht mehr als ein Spielzeug? Jederzeit ersetzbar?

Macht spielt eine große Rolle hier in unserer Welt. Machtlose Menschen, die sich mächtig fühlen wollen und das auch ausleben wollen? Was macht Macht mit uns? Nichts Gutes, wie mir scheint.

Denn nur so lässt sich erklären, warum manche Menschen ihre Hunde behandeln wie ein nichtfühlendes und nichtdenkendes Wesen, wie ein Ding. Nur so kann ich mir erklären, dass es Menschen gibt, die es nicht schlimm finden, einen Hund hungern zu lassen, ihm Stachelhalsbänder anzuziehen und dann daran zu rucken oder gar Stromhalsbänder, ihn zu schlagen und zu treten, ihn zu behandeln wie den letzten Dreck, ihn zu quälen. Oder? Und das alles unter dem Deckmantel der Liebe?

Wenn Liebe so aussieht, dann würde ich gerne darauf verzichten.

Eine Hundeliebe – Meine Gedanken zum Fest der Liebe

Fehlerhafte Beziehungen?

Wie viele Menschen wünschen sich ein Haustier. Und viele haben auch eines. Ich denke mal, dass so ziemlich alle behaupten würden, sie lieben ihr Tier. Und doch ist der Umgang so unterschiedlich – wie auch unter uns Menschen.

Fehler passieren. Das Schlimme daran ist nicht der Fehler, sondern das Nicht-Einsehen des Fehlers. Das Schlimme ist, das Beharren darauf, dass ICH – Mensch – recht habe. Und das Tier (oder das Kind – ja es ist da für mich kein Unterschied!) sich zu fügen hat. Doch letztendlich sagt so eine Haltung mehr über mich als Mensch aus, als mir lieb sein sollte. Denn so ein Handeln setzt mich per se ins Unrecht und zeigt einmal mehr meine eigene Unfähigkeit, angemessen zu reagieren/agieren. So ging es mir damals mit meinen Kindern. Doch ich konnte mich verändern.

Fehler erkennen und zugeben, sich reflektieren, sich bemühen, es besser zu machen – das alles darf sein. Auch wenn es manchmal dauert. Wir sind nun einmal nur Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. Fehler können jedem passieren. Hauptsache, wir erkennen es und handeln danach anders. Hauptsache, wir lernen dazu.

Eine Hundeliebe – Meine Gedanken zum Fest der Liebe

Der Weg der Liebe – zu Mensch und Tier…

… sollte gepflastert sein mit

  • Zuneigung,
  • Vertrauen,
  • Wertschätzung,
  • Verständnis,
  • Wissen,
  • Unterstützung,
  • Hilfe,
  • Erkenntnis,
  • Selbsterkenntnis,
  • Bereitschaft, etwas zu verändern und zu verbessern
  • dem Willen, anderen Menschen (und Tieren) deine Hand zu reichen,
  • der Bereitschaft, dich zu entschuldigen,
  • der Fähigkeit, zu vergeben,
  • der Fähigkeit, zu erkennen,
  • der Fähigkeit, dir selbst zu vergeben,
  • Geduld,
  • Hinhören,
  • Hinsehen,
  • Mitfühlen,
  • Zuwendung,
  • Empathie,
  • Geborgenheit,
  • Respekt,
  • Verstehen,
  • Durchhaltevermögen,
  • Hinwendung,
  • Gefühl,
  • Aufgefangensein,

Vielleicht fällt euch ja auch noch einiges dazu ein? Dann schreibt es doch in die Kommentare!

Es ist ein Weg, in dem Strafe und Gewalt keinen Platz haben. Es ist ein langer Weg. Lasst ihn uns gemeinsam gehen, diesen Weg. Lasst uns anderen zeigen, dass es möglich ist. Denn unsere Hunde lieben uns – ohne jegliche Bedingung!

Vektorgrafigen von Pixabay.com / Bilder: 1 Bild © by Aloa-Fotos und alle anderen sind von mir

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