Finn Seelenspiegel – Die ersten Jahre mit meinem Tierschutzhund – von Aruna Meike Siewert

Finn Seelenspiegel – Die ersten Jahre mit meinem Tierschutzhund – von Aruna Meike Siewert

Buchrezension von Antonietta Matteo

Als Aruna in einer FB-Gruppe nachfragte, ob jemand Interesse hätte, ihr Buch zu rezensieren, habe ich zugesagt. Ihr Ziel dabei war und ist, das Buch bekannt zu machen und somit den Tierschutzverein STREUNERherzen e.V. unterstützen zu können, denn für jedes verkaufte Buch geht ein Euro an den Verein. Sie erzählt in diesem Buch ihre Geschichte mit Ella und Finn, ihren beiden Tierschutzhunden. Speziell zu Finn entwickelt sich schnell eine ganz besondere Beziehung – Finn ist Arunas Seelenhund.

Als das Buch kam, das mir Aruna freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt hat, habe ich mich auch gleich ans Lesen gemacht. Die Idee mit der Spende für den Tierschutzverein gefiel mir sehr, schließlich bin auch ich mit Geschichten an zwei Büchern beteiligt, deren Erlös an Tierschutzorganisationen und Tierschutzvereine gespendet wird.

Und doch war ich im Zwiespalt, denn von einigen Trainingsansätzen im Buch kann ich mich als gewaltfrei arbeitende Hundetrainerin nur distanzieren. Nach einem Austausch mit Aruna bezüglich meiner Bedenken kamen wir jedoch zum dem Schluss, dass ich diese ruhig äußern kann und trotzdem die Rezension schreibe. Was ich hiermit mache.

Jegliche Trainertipps und Buchtipps bitte ich daher, genau für sich zu prüfen und zu überlegen, ob man wirklich in diese Richtung mit seinem Hund arbeiten möchte oder nicht. Es gibt am Ende des Buches jedoch auch sehr schöne Buchtipps, wie z.B. die Bücher „Leben will gelernt sein“ von Wibke Hagemann und Birgit Laser oder „Calming Signals“ von Turis Rugaas, die ich persönlich durchaus weiterempfehlen kann.

Finn Seelenspiegel – Die ersten Jahre mit meinem Tierschutzhund – von Aruna Meike Siewert Verlagsinfo

216 Seiten

Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt, 2017

1.Auflage 2017

Sprache: Deutsch

ISBN: 9783743178670

Preis: 12,99 Euro (als E-Book 9,99 Euro)

 

Copyright

Mit freundlicher Genehmigung von Aruna Meike Siewert zur Veröffentlichung des Buchcovers und der nachfolgenden Fotos.

Die Autorin

Aruna Meike Siewert hat zwei erwachsene Kinder. Sie lebte die meiste Zeit in Berlin. Sie arbeitete als Floristin, Verkaufsrepräsentantin eines großen Berliner Hotels und hatte viele Jahre eine leitende Tätigkeit in Marketing und Vertrieb verschiedener freier Theaterbetriebe. Nach einer dreijährigen Vollzeitausbildung als Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Pflanzenheilkunde, zusätzlichen Ausbildungen in Körpertherapie und Energetischen Heilweisen, hatte sie viele Jahre eine eigene Praxis, gab Seminare und arbeitete als Dozentin an einer Heilpraktikerschule. 2015 zog sie mit ihrem Mann und den Hunden Ella und Finn nach Lüchow-Dannenberg, wo sie heute auf einem kleinen Resthof an der Elbe lebt. Weiteres über Finn und Aruna findet ihr auf der hier und hier .

Das Buch

Im Gegensatz zu einigen anderen Hundehaltern, haben Aruna und ihr Mann erst sehr spät einen Hund in ihr Leben geholt. Aruna war bereits 47 Jahre alt, als Ella bei ihnen einzog und ihr Leben durcheinanderwirbelte. Knapp eineinhalb Jahre später kam dann noch Finn dazu und machte die Familie mit zwei Menschen und zwei Hunden komplett. Im Buch schreibt sie über die Irrungen und Wirrungen im Zusammenleben mit ihren Hunden – doch sie haben letztendlich ihren Weg gefunden und leben heute glücklich zusammen.

Finn Seelenspiegel – Die ersten Jahre mit meinem Tierschutzhund – von Aruna Meike Siewert Von den Anfängen…

Der Jakobsweg bescherte Aruna und ihrem Mann die Bekanntschaft mit einer Hundetrainerin. Fasziniert von deren Erzählungen auf dem gemeinsamen Weg, regte sich bei den beiden der Wunsch, doch noch einem Hund ein Zuhause zu schenken. Auch wenn die Lebensplanung diesen Wunsch wieder ein wenig nach hinten verschob, als sie zurück in der Heimat waren, ließ er sie nicht mehr los.

Zwei Jahre später sprang ihnen die kleine Ella aus Mallorca buchstäblich in die Arme, als sie sie auf ihrer Pflegestelle besuchten. Obwohl sich die Siewerts noch eine kurze Bedenkzeit ausbaten, hatte dieser Hund ihre Herzen bereits im Sturm erobert und somit war die Entscheidung eigentlich klar. Nach dem Vorbesuch der für Ella zuständigen Tierschutzorganisation, zog die ca. 14 Monate alte Ella, ein wilder spanischer Mix aus Podenco und Terrier, bei ihnen ein.

Finn Seelenspiegel – Die ersten Jahre mit meinem Tierschutzhund – von Aruna Meike Siewert … über einen zweiten Hund…

Nachdem das Leben mit Wirbelwind Ella so langsam in geregelten Bahnen verlief, regte sich der Wunsch nach einem zweiten Hund. Diesmal sollte es ein Rüde sein. So suchten und fanden sie eineinhalb Jahre später Finn – Arunas Seelenhund. Mit ihm, einem ehemaligen rumänischen Straßenhund, zog also noch ein kleines Überraschungspaket ein, das seinen Beitrag zum Leben leistete.

Anschaulich beschreibt Aruna, wie die beiden Hunde ihr Leben bereicherten und andererseits auch gehörig durcheinanderbrachten. Es tat sich mit der Zeit so die eine oder andere Baustelle auf, die irgendwie bearbeitet werden musste. So versuchten Aruna und ihr Mann, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, Tipps zur Hundeerziehung umzusetzen oder eigene Ideen zu entwickeln.

Finn Seelenspiegel – Die ersten Jahre mit meinem Tierschutzhund – von Aruna Meike Siewert … bis hin zu großen Veränderungen

Schon vor Finns Einzug kauften sich die beiden ein Wochenendhäuschen im Wendland und verbrachten einen Teil ihrer Zeit dort, erst mit Ella allein und dann mit beiden Hunden. Das Hin und Her zwischen Land und Großstadt forderte jedoch auf Dauer seinen Tribut und Aruna zog es immer mehr aufs Land. Sie wünschte sich sehr, mehr Zeit dort zu verbringen als in der großen Stadt. So beschloss die kleine Familie den Umzug in ihr Haus im Wendland. Doch das Haus war klein, es war ja auch nur als Feriendomizil gedacht. Sie bemühten sich sehr, sich dort einzuleben, mussten jedoch auch einige Abstriche machen. So beschloss das Paar, sich nach einem geeigneteren Haus umzusehen. Sie wurden schnell fündig und zogen ein Jahr später nochmals um. Der Resthof in Lüchow-Dannenberg war für die beiden und ihre Hunde ein wahrer Glücksgriff. So leben sie auch heute noch dort. Sie haben sich ein Leben geschaffen, in dem Freiheit, Arbeit und Glück miteinander und mit ihren Hunden Wirklichkeit wurde.

Paolo liest...

 

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