Best of „Issn Rüde“

Vielleicht kennt ihr ja den Blog
„Iss’n Rüde“
schon? Ich bin über Facebook darüber gestolpert. Dort gibt es viele nützliche Tipps und auch viele, viele Hundegeschichten zu lesen.

Anfangs gab es eine Autorengruppe, in der alle, die dieser Gruppe beigetreten waren, ihre Geschichten posten konnten und einige davon sind auch bei „Iss’n Rüde“ veröffentlicht worden. Ich dachte mir, na ja, probiere ich es halt mal aus und schreib einfach ein paar Geschichten auf. Vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen und ja, noch vielleichter eignet sich eine dieser Geschichten für „Iss’n Rüde“ und wird dort veröffentlicht. Ich wollte schließlich auch üben für meinen eigenen Blog, den ich geplant hatte, auch wenn ich natürlich nicht nur über meinen Hund schreiben möchte, denn als Hundetrainerin gibt es ja auch noch andere interessante Dinge, über die man berichten kann...

Dann hat sich ganz schnell, viel schneller als erhofft, die Gelegenheit ergeben, an diesem kleinen Buchprojekt teilzunehmen, auch wenn meine Geschichten vorerst nur in dieser kleinen Gruppe zu sehen waren. Anfangs waren wir gar nicht sicher, wie und wann und ob überhaupt dieses Projekt durchführbar ist. Wir Autoren kennen uns nicht persönlich, der Kontakt und Austausch fand über E-Mail, Facebook und Messenger statt. So einfach kommuniziert man heutzutage über das Internet und bekommt trotzdem alles unter einen Hut. Denn das haben wir tatsächlich geschafft. Initiator und Autorenkollege des Büchleins, Burkhard Thom, hat viel Energie und Zeit in unser Projekt gesteckt und sich um viele Dinge gekümmert, da er durch sein eigenes Buch, das er geschrieben hat, einige Kontakte vorweisen konnte. Glücklicherweise hat sich sein Verlag auf unser Vorhaben eingelassen und dann ging alles ganz schnell! Im Juni begonnen, im Dezember erschienen! Wir sind alle unglaublich stolz, dass wir das geschafft haben! Es gab einen regen Austausch und viel konstruktive Kritik seitens der Kollegen. Natürlich sind wir keine Schriftsteller/innen und unsere Schreibstile sind sehr individuell. Wir hatten ja auch nie vor, Literatur zu verfassen, sondern einfach nur unsere eigenen kleinen Geschichten zu schreiben, von allen selbst erlebt und niedergeschrieben. Der Spaß sollte im Vordergrund stehen, obwohl wir natürlich auch ein wenig Druck bekamen, unsere Geschichten bis zu einem von Burkhard Thom festgelegten Zeitpunkt abzuliefern. Denn er wollte ja auch irgendwann wissen, wie viele Geschichten es werden, musste abklären, wie viele davon überhaupt in das Buch kommen sollen und so weiter und so fort. Wir sind ihm sehr dankbar, für all die Zeit, die er in unser kleines Projekt gesteckt hat.

Und was mir persönlich und allen anderen beteiligten Autoren gut gefallen hat, dass der Erlös für das Buch gespendet werden soll. Die Auswahl der Organisation hat einige Zeit in Anspruch genommen. Wir haben hin und her diskutiert und verworfen und wieder aufgenommen… Letztendlich konnten wir uns aber doch einigen,
TASSO e.V.
sollte die Spende erhalten und Burkhard hat den Kontakt hergestellt. TASSO hat sich entschieden, unser Projekt zu unterstützen und die Spende anzunehmen. Mehr dazu findet ihr
HIER.

Ich muss sagen, es hat viel Spaß gemacht, so viel, dass wir auch noch einen zweiten Band wagen wollen. Wir haben nicht den Anspruch, einen Bestseller zu schreiben (obwohl…), doch freuen wir uns, wenn unser Büchlein gekauft wird (wegen der Spende) und natürlich freuen wir uns auch, wenn die Geschichten bei den Lesern ankommen und ihnen gefallen. Es gibt Schmunzelgeschichten und es gibt auch traurige Geschichten – wie im richtigen Leben!

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